Die Geschichte von twentyfour-seven:



Die Geschichte von twentyfour-seven beginnt mit bop.
Bob?
Pop?
Nein, bop. Bop ist die Kurzbezeichnung für Brass-Orchestra-Project.
Ein Projekt, das von ein paar Verrückten in die Welt gesetzt wurde, um selbiger ein weiteres hinzuzufügen, oder - wie von einigen unverbesserlichen Mitgliedern behauptet wird - ein Multi-Media-Event zu kreieren, wo Musik, Licht, Tanz und Comedy zu einer Einheit verschmolzen werden.
Der Klangkörper eines Blasorchesters war schon vorhanden und wurde um E-Bass, E-Gitarren und nicht minder elektrische Keyboards erweitert.

Und jene "Elektro-Abteilung" des Projektes war es auch, die aus unerfindlichen Gründen von einem Paar aus den Reihen des Orchesters von bop gebeten wurde, deren Trau- (in ein paar Jahren kommt hier noch ein "er" hinein) Zeremonie gemeinsam mit dem Schlagzeuger des Orchesters und einer der Sängerinnen des Projektes musikalisch zu umrahmen.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Der "Auftritt" wurde nicht nur zu keinem extremen Misserfolg, nein, er wurde sogar von den Hochzeitsgästen durch wiederholtes, ruckartiges Zusammenführen der Handinnenflächen bedacht.
Und da sich die - ursprünglich aus den verschiedensten Bands mit den unterschiedlichsten Ausrichtungen (von laut bis laut war da alles dabei) zusammengewürfelten - Musiker schon bei den Proben für die alle eineinhalb Jahre stattfindenden bop-Events nur selten die Schädel eingeschlagen hatten, wurde die Idee geboren, eine eigene Band zu gründen um erstens jene Rock-Nummern spielen zu können, die schon lange darauf gewartet hatten, und andererseits die lästigen Pausen zwischen den bop-Konzerten zu füllen, um diese Zeit nicht am Ende beim Wirten oder gar mit der Familie verbringen zu müssen.

Den aufbauenden Worten des Drummer "es seid's ja wahnsinnig!" zum Trotz, wurde nicht nur ein Programm erarbeitet, sondern dieses sogar anno 2003 im Steinbruch zu Gießhübl "open-air" zum Besten gegeben.

Die damalige Besetzung:
  • Bertl Postl am Schlagzeug
  • Singer Sieber an der Percussion
  • Sepp Kremsner am Bass
  • Maxl Nagel an der E-Gitarre
  • Axl Brodl ebenfalls Gitarre und Gesang
  • Froschi Kormann: Keyboards und Gesang
  • Bixi Sommerbauer als Front-Frau am Mikro

Schon bei diesem ersten Konzert konnte mit Jimmy Kraus der Tontechniker gefunden werden, der sich harmonisch in den Haufen der Verrückten einfügte.

Ein Jahr und einige Konzerte später verließ Bixi Sommerbauer die Band um sich vermehrt in Arien ergehen zu können.
Die Zeit der Suche nach einer neuen Frau für die Band - ohne macht's nun mal den halben Spaß - wurde mit einem großen open-air am Gießhübl überbrückt. Dieses wurde schon unter dem neuen Namen "twentyfour-seven" bestritten, was unbestätigten Gerüchten zufolge englisch sein soll, und dort so viel wie "Rund um die Uhr" bedeuten soll. Nach diesem Konzert räumte Singer Sieber seine Congas und Bongos und diverse Schütteldinge so weit weg, dass er sie nicht mehr finden konnte und verließ die Band.
Durch einen glücklichen Zufall für die Band wurde im Jahr 2005 Steffi Holzmann zur Sängerin ernannt, was bedeutet, dass sie seit diesem Zeitpunkt regelmäßig mit Verrückten zu tun hat. Mit ihren 17 Jahren ist sie zwar mit Abstand die Jüngste in der Band, schafft es aber dennoch nicht, den Altersdurchschnitt der Gruppe unter die - für die Teilnahme an Jugendbandwettbewerben notwendigen - 25 Jahre zu drücken. Dafür müsste sie wohl ...tipp ... tipp ... tipp ... äh ... -45 Jahre alt sein. Naja.

Schon wenige Proben nach ihrem Eintritt in die Band, beeindruckte sie bei einem Konzert im Brunner Festsaal mit ihrer unverwechselbaren Stimme und Bühnenpräsenz Band und Publikum gleichermaßen.

Heute ist twentyfour-seven in fast identischer Besetzung einerseits als Backline für bop, andererseits auch solo zu bewundern!

so come and see us !